Aktuelle Meldung

02.07.2019

ADR-Card für Gefahrgutfahrer

Mehr Fälschungssicherheit

Jeder Berufskraftfahrer, der Gefahrgut in kennzeichnungspflichtigen Mengen befördert, muss seine Qualifikation mit einer sogenannten ADR-Card nachweisen. Neue Merkmale machen die Karte nun noch fälschungssicherer.

So ist die ADR-Card jetzt unter anderem mit einem NFC-Chip (Near Field Communication) ausgestattet, der die digitale Authentifizierung des ADR-Schulungsnachweises ermöglicht. Der Clip lässt sich mit jedem NFC-fähigen Endgerät, etwa einem Smartphone, auslesen. Damit können Unternehmer, Kontrollbehörde oder Fahrer überprüfen, ob die ADR-Card in der IHK-Datenbank vorhanden und gültig ist.

Mikroschrift, variable Farbe
Darüber hinaus werden bei der neuen ADR-Card eine neue Mikroschrift – die in der Regel nur mit Hilfe einer Lupe lesbar ist – sowie eine optisch variable Farbe (Optically Variable Ink) eingesetzt. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Farbe, die je nach Blickwinkel in einem anderen Farbton erscheint.

Alte ADR-Bescheinigungen bleiben vorerst gültig
Die bis zum 31.03.2019 ausgestellten ADR-Schulungsbescheinigungen bleiben bis zum Ablauf der Geltungsdauer gültig. Die Abkürzung ADR steht für „Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route“, zu deutsch: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße.

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